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Ankauf & Restwert

Monitore und Dockingstationen: die unterschätzten Werte

10. März 2026· 2 Minuten Lesezeit· SMD GmbH
Titelbild zum Beitrag: Ankauf & Restwert

Niemand freut sich über eine Palette Bildschirme. Trotzdem steckt in der Peripherie mehr Wert als in manchem Notebook — wenn man sie richtig behandelt.

Bei einer Büroauflösung landen Monitore zuletzt auf der Liste. Sie sind schwer, sperrig und gelten als wertlos. Das ist halb richtig: Einzeln lohnt der Transport oft nicht. In Menge sieht die Rechnung anders aus.

Warum Monitore unterschätzt werden

Ein 27-Zoll-Bildschirm mit USB-C-Anschluss und Höhenverstellung ist ein gesuchtes Gerät. Der Zweitmarkt für Bildschirme ist stabil, weil sie langsam altern: Ein Panel, das nach fünf Jahren gleichmäßig leuchtet, funktioniert auch nach acht. Es gibt keinen Prozessor, der zu langsam wird, und kein Betriebssystem, das den Support verliert.

Wertbestimmend sind Diagonale, Auflösung, Anschlussart und der mechanische Zustand des Standfußes. USB-C mit Stromversorgung ist der deutlichste Preistreiber, weil damit ein Notebook-Arbeitsplatz ohne weitere Technik auskommt.

Dockingstationen: klein, aber gesucht

Dockingstationen sind die stillen Gewinner. Sie sind kompakt, robust, herstellerspezifisch und werden dauernd gebraucht — meist von Unternehmen, die dieselbe Notebook-Baureihe weiternutzen. Wichtig ist nur eines: das passende Netzteil. Ein Dock ohne Netzteil ist deutlich weniger wert, weil das Ersatzteil oft teurer ist als das Gerät selbst.

Was den Wert vernichtet

  • Falsche Verpackung. Bildschirme ohne Zwischenlage, gestapelt auf einer Palette, kommen mit Druckstellen im Panel an. Diese Schäden sind nicht reparabel.
  • Getrennte Standfüße. Wenn Füße und Geräte in verschiedenen Kartons landen und die Zuordnung verloren geht, sinkt der Wert erheblich.
  • Fehlende Kabel. Bei Docks kritisch, bei Monitoren weniger — dort ist das Netzkabel meist Standardware.

Wie man es richtig macht

Bildschirme mit Schaumstoff oder Luftpolsterfolie voneinander trennen, aufrecht stellen, nicht stapeln. Standfüße abnehmen und in der Nähe des zugehörigen Geräts verpacken. Docks mit ihrem Netzteil in einen Beutel. Das klingt kleinlich und macht in einer Auflösung mit zweihundert Arbeitsplätzen einen vierstelligen Unterschied.

Und wenn es sich nicht lohnt?

Dann sagen wir das. Bei alten Bildschirmen mit niedriger Auflösung und ohne USB-C ist der Transport tatsächlich teurer als der Erlös. Diese Geräte gehören in die fachgerechte Verwertung — auch das organisieren wir, dann aber als Entsorgung und nicht als Ankauf.

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