Monitore und Dockingstationen: die unterschätzten Werte
Niemand freut sich über eine Palette Bildschirme. Trotzdem steckt in der Peripherie mehr Wert als in manchem Notebook — wenn man sie richtig behandelt.
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Ankauf & Restwert
Eine gute Liste ist der Unterschied zwischen einem belastbaren Angebot und einer Spanne, in der sich niemand festlegen will. Sie kostet zwanzig Minuten.
Jeder Ankauf beginnt mit einer Liste. Wie gut diese Liste ist, entscheidet über zwei Dinge: wie schnell Sie ein Angebot bekommen und wie eng die Spanne darin ist. Eine unklare Liste zwingt jeden Käufer, das Risiko einzupreisen — und das zahlen Sie.
In den meisten Fällen aus dem Gerätemanagement: Ein Export aus dem MDM enthält Modell, Seriennummer und Speichergröße bereits. Bei Notebooks liefert das Inventar- oder Endpoint-System dieselben Angaben. Wer beides nicht hat, kommt mit einer Tabelle und einem Nachmittag im Lager weiter — das ist nicht elegant, aber es funktioniert.
Fotos von jedem Gerät. Bei zwei Dutzend Geräten hilfreich, bei Hunderten unnötig. Was hilft: drei bis fünf Fotos, die den typischen Zustand zeigen, und gesonderte Fotos der Schadgeräte.
Vollständige Seriennummern für die Bewertung. Die brauchen wir erst beim Wareneingang. Für ein Angebot genügen Modell, Speicher und Menge. Wenn Sie sie ohnehin haben, schicken Sie sie mit — dann ist der Abgleich später einfacher.
Eigene Preisschätzungen. Sie kosten Zeit und beeinflussen die Bewertung nicht. Vergleichen können Sie am Ende sowieso.
Excel oder CSV, eine Zeile je Gerätetyp, Kopfzeile mit Spaltennamen. Kein PDF mit eingebetteter Tabelle, kein Screenshot einer Tabelle, keine Aufzählung in der E-Mail. Was maschinenlesbar ankommt, ist am nächsten Werktag bewertet. Alles andere muss erst abgetippt werden — und dabei entstehen die Fehler, über die man später streitet.
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Niemand freut sich über eine Palette Bildschirme. Trotzdem steckt in der Peripherie mehr Wert als in manchem Notebook — wenn man sie richtig behandelt.
Zurückgeben, verlängern oder übernehmen. Die Übernahme mit anschließender Verwertung ist häufig die wirtschaftlichste Variante — und die, die niemand rechnet.
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