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Wissen / Gerätemanagement

Gerätemanagement

Geräte aus dem Homeoffice zurückholen

26. August 2025· 2 Minuten Lesezeit· SMD GmbH
Titelbild zum Beitrag: Gerätemanagement

Verteilte Hardware einzusammeln ist keine Logistikaufgabe, sondern eine Kommunikationsaufgabe. Was in der Praxis funktioniert.

Was in wenigen Wochen verteilt wurde, kommt nicht von allein zurück. Wer Geräte aus dem Homeoffice einsammelt — bei Standortänderungen, Vertragsende oder einem Flottenwechsel — stellt schnell fest: Das Problem ist nicht der Versand, sondern die Rücklaufquote.

Warum Geräte nicht zurückkommen

Selten aus Absicht. Meistens, weil unklar ist, was genau zurückgeschickt werden soll, weil Verpackung fehlt, weil niemand einen Termin gesetzt hat oder weil die Aufforderung in einer Rundmail unterging. Jeder dieser Punkte lässt sich vorher lösen.

Was funktioniert

  1. Individuelle Ansprache mit Geräteliste. Nicht „bitte Hardware zurücksenden", sondern: „Bei Ihnen sind erfasst: Notebook Seriennummer XY, Netzteil, Dockingstation, Monitor." Wer konkret angesprochen wird, antwortet.
  2. Verpackung und Versandmarke mitschicken. Der wirksamste Einzelhebel. Wer selbst einen Karton besorgen muss, verschiebt es.
  3. Ein Datum, keine Frist „zeitnah". Mit einer Erinnerung drei Tage vorher.
  4. Rückmeldung über den Eingang. Eine kurze Bestätigung, was angekommen ist und was noch fehlt. Das schließt den Vorgang für beide Seiten.
  5. Klarheit beim Zubehör. Sagen Sie, ob Kabel und Netzteile mitkommen sollen. Wenn Sie es nicht sagen, kommen sie mal mit und mal nicht.

Der Punkt, der immer vergessen wird

Das Gerät muss aus der Geräteverwaltung und aus den Benutzerkonten entlassen werden — und das geht am einfachsten, bevor es das Haus des Mitarbeiters verlässt. Wird es zurückgesetzt zurückgeschickt, ist die Abmeldung schwieriger, weil die Zugangsdaten fehlen. Ein Satz in der Anleitung: „Bitte nicht zurücksetzen, das machen wir."

Wenn Geräte verschwunden bleiben

Es gibt immer einen Rest. Dann hilft die Unterscheidung: Ein Gerät, das aus der Verwaltung entfernt und als abgängig markiert ist, ist ein Verlust. Ein Gerät, das mit aktiven Zugängen irgendwo liegt, ist ein Risiko. Wer den Rücklauf sauber führt, weiß am Ende, welche Geräte in welche Kategorie fallen — und kann die zweite Gruppe sperren.

Und dann?

Was zurückkommt, wird sortiert: weiter im Einsatz, in den Ersatzpool, oder raus. Diese Entscheidung sollte beim Eingang fallen, nicht in sechs Monaten. Geräte, die „erst mal gelagert" werden, verlieren still an Wert.

Rücklauf organisieren?

Wir übernehmen Versandmarken, Verpackung und die Rückmeldung, welche Geräte eingetroffen sind — und welche fehlen.

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